Natur

S’Albufera & Playa de Muro – Mallorcas wilder Norden

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» Monde und Jahre vergehen und sind immer vergangen, aber ein schöner Moment leuchtet das ganze Leben hindurch. «

– Franz Grillparzer

Wann könnte dieses Zitat besser passen jetzt, am Anfang eines neuen Jahres? Wir wundern uns jedes Silvester darüber, wie die Zeit so schnell vergehen konnte, dabei sollten wir doch inzwischen wissen, dass 365 Tage eben nicht besonders viel sind. Und das einfach mal so hinnehmen. Denn welchen Unterschied macht es schon, ob auf dem Kalender nun 2015 oder 2016 steht? Jahre vergehen, Erinnerungen bleiben. Statt also festzustellen, wie kurz das Jahr war, sollten wir nächstes Mal lieber darüber nachdenken, wie viele schöne Momente in diese eine Jahr gepasst haben. Und keine Frage: Die Reisen auf Mallorca gehörten für mich dazu. Weiterlesen

Parc Natural de Mondragó – Wenn Schönheit irgendwo dazwischen liegt

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» Die Natur hat tausend Freuden für den, der sie sucht
und mit warmem Herzen in ihren Tempel eintritt. «

– Rahel Varnhagen von Ense

Ich glaube, es ist kein Geheimnis, dass ich über die Monate zu einem absoluten Mallorca-Fan geworden bin und dass ich nicht müde werde, Geschichten von der Insel zu erzählen. Ein Grund dafür ist, dass es sich nicht so anfühlt, als ob ich nur auf einer Insel unterwegs bin. Vor allem, wenn man bedenkt, dass Mallorca flächenmäßig nur einem Hundertstel von Deutschland entspricht. Die Insel ist etwa 1 ½ mal so groß wie das Saarland und fasziniert mich trotzdem immer wieder mit ihrer Vielfalt und ihren Gegensätzen. Zwischen den ruhigen Dörfern und den lebendigen Tapas-Bas und Märkten, dem großen Gebirge und den kleinen Buchten frage ich mich öfter: Bin ich überhaupt noch auf Mallorca? Weiterlesen

Torrent de Pareis – Von wilden Fahrten und stillen Beobachtern

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» Travel far enough, you meet yourself. «

– David Mitchell, Cloud Atlas

Auf einem Filmfestival auf Mallorca hat die Moderatorin festgestellt, wie schade es sei, dass auf Mallorca nicht mehr Filme gedreht werden, wo es hier eigentlich alles gebe: Berge, Meer, romantische Dörfer und dazu ein einzigartig warmes, weiches Licht. Sicher, sie war Mallorquinerin und ihre Situation ist praktisch vergleichbar mit der einer Mutter, die ihr eigenes Kind immer toll und wunderschön finden muss. Aber auch als Nicht-Mallorquinerin muss ich ihr in dem Fall recht geben, in allen Punkten. Weiterlesen

Serra de Tramuntana – Von der Sanftmut eines Riesen

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» Die Berge lassen uns staunen. Sie bieten etwas Sanftes und Machtvolles: Sie fördern unsere Bereitschaft,
Wunder anzuerkennen. «

– Robert Macfarlane

Ich hätte nie gedacht, dass man im Zusammenhang mit Bergen das Wort ’sanft‘ verwenden kann und es tatsächlich zutrifft. Bis jetzt hatten Gebirge für mich etwas Hartes, Kaltes. irgendwie fast schon Beängstigendes.  Was auch daran liegen kann, dass ich ein echtes Flachland-Kind bin. Der größte Berg aus meiner Kindheit ist sage und schreibe 87 Meter hoch: der Hahneberg in Berlin-Staaken. Ich weiß nicht mal, ob man das schon als Berg bezeichnen darf. Ist wahrscheinlich mehr ein Hügel. Mit Bergsteigen oder Klettern ist da auf jeden Fall nicht viel. Weiterlesen