Am Meer

Cala S’Almunia & Caló des Màrmols: Wenn jeder Schritt sich lohnt

Sandbucht Caló des Màrmols auf Mallorca

» Am Ziel deiner Wünsche wirst du jedenfalls eines vermissen: dein Wandern zum Ziel. «

– Marie von Ebner-Eschenbach

Mir gefällt die Idee. Dass das Wandern und unterwegs sein genauso viel wert sind, wie das Ankommen. Auch wenn man das vielleicht erst am Ziel erkennt. Andererseits: Erreicht man je das Ziel aller Wünsche? Ist da nicht immer noch ein neuer Wunsch, ein nächster Traum, der vor einem liegt? Und ist das nicht auch wichtig? Denn, klar, auch wenn es gut tut, mit dem zufrieden zu sein, was man hat – es tut doch auch gut, noch ein Ziel vor sich zu haben, einen Wunsch, den man in den stillen Momenten vor seinem inneren Auge sieht. Und wenn es nur der Wunsch ist, dass das Leben bleibt, wie es ist.

Weiterlesen

Cala Agulla oder wenn Gedanken fliegen lernen

Der Strand Cala Agulla auf Mallorca

» Du bist dort, wo deine Gedanken sind. Sieh zu, dass deine Gedanken da sind, wo du sein möchtest. «

– Rabbi Nachman

April, das ist für mich eigentlich der Monat im Jahr, ab dem es wieder aufwärts geht. Die Tage werden länger, alles fängt an zu blühen, man kann draußen sitzen und das erste Eis des Jahres genießen. April bedeutet für mich: Die Winterjacke bleibt endgültig im Schrank, die Zeit des Zwiebel-Looks ist vorbei. Normalerweise. Denn gerade als ich in diesem Jahr gedacht habe, der Frühling hätte es endlich geschafft, heißt es plötzlich: Der Winter kommt zurück. Ich ertrage Kälte und Schnee im Januar schon kaum, aber im April hat Frost für mich nichts verloren. Und das ist der Moment, an dem ich meine Sommer-Playlist auf Spotify anschalte, das Internet nach meinem nächsten Reiseziel durchsuche und mich ganz weit wegträume. Am besten an einen Strand, lang und weiß, umrahmt von Natur und hellblauem Meer. An die Cala Agulla zum Beispiel.  Weiterlesen

Playa de Formentor – Zum Vergessen lassen und unvergesslich bleiben

Playa de Formentor auf Mallorca


 » Reisen ist besonders schön, wenn man nicht weiß, wohin es geht. Aber am allerschönsten ist es, wenn man nicht mehr weiß, woher man kommt. «

– Laotse

Vergessen, was hinter mir liegt; einfach leben und genießen, im Hier und Jetzt. Dieser Wunsch steht bei mir am Anfang von fast jeder Reise. Ihn auch umzusetzen ist leider nicht immer so leicht. Denn auch wenn man sich vornimmt, los zu lassen und dem Alltag zu entkommen, fliegen die Gedanken manchmal wie von selbst zurück zum Job, der nächsten Prüfung oder der Situation auf dem Konto. Einen Ort zu finden, an dem all das tatsächlich weit weg und für den Moment unwichtig ist, ist ein großes Glück. Solche Orte gilt es festzuhalten, jede Sekunde dort aufzusaugen und wiederzukommen, wann immer es geht.  Weiterlesen

Caló des Moro – 120 Stufen zum Glück

Reisen auf Mallorca

» Es ist nicht leicht, das Glück in sich selbst zu finden. Doch es ist unmöglich, es anderswo zu finden. «

– Orientalisches Sprichwort

Ich weiß nicht, wie viele Ratgeber es zum Thema Glück gibt. Einfach glücklich sein oder Die zehn Geheimnisse des Glücks oder Glück: Alles, was Sie darüber wissen müssen – die Auswahl ist großUnd ja, ich gebe es zu: Auch wenn ich kein ganzes Buch darüber lesen würde, überblättere ich Magazinbeiträge mit dem Wort „Glück“ im Titel nur selten. Die Frage ist nur, warum. Will ich mich vergewissern, ob ich tatsächlich glücklich bin? Sehen, ob ich alles richtig mache oder was ich in meinem Leben noch verändern müsste? Vielleicht. Aber ehrlicherweise muss ich genauso zugeben: Ich finde das immer sehr logisch, was in den Artikeln steht, aber kann mich nicht erinnern, danach schon einmal bewusst etwas anders gemacht zu haben. Weiterlesen

Cala Mesquida – A place to dream away

IMG_2564


» Nur wer seinen eigenen Weg geht, kann von niemandem überholt werden. «

– Marlon Brando

A place to dream away. Ein Ort zum… ja, wie sagt man dazu auf Deutsch? Ich hab lange überlegt, aber etwas Treffendes, was gleichzeitig gut klingt, ist mir nicht eingefallen. Denn dream away ist mehr als nur träumen. Es hat mehr was von sich weg träumen oder fort träumen, falls das irgendwie Sinn ergibt. Jedenfalls: Es ist genau das, was man an der Cala Mesquida machen kann. Weiterlesen

Playa es Trenc – Ein Traum in türkis-weiß

IMG_3312


» See the world. It’s more fantastic than any dream made or paid for in factories.  «

– Ray Bradbury

Mal ehrlich: Wer von uns träumt nicht davon, irgendwann in seinem Leben in die Karibik zu fliegen? Dahin, wo es diesen weißen Sand, das leuchtend türkisfarbene und gleichzeitig glasklare Meer gibt? Einmal an einem dieser Poster-Strände liegen, aus einer Kokosnuss trinken und frische Ananas essen – klingt klischeehaft, ist aber definitiv einer der Reise-Träume, die ich mir noch erfüllen muss. Irgendwann später, wenn ich viel Geld verdiene, reich erbe, im Lotto gewinne oder auf welche Weise auch immer an das nötige Kleingeld komme. Bis dahin suche ich mir meine kleinen Paradiese hier, denn zu meinem Glück muss man ja nicht unbedingt in die Karibik fliegen um Karibik-ähnliche Strände zu finden. Weiterlesen

Formentor – Ein Paradies mit tausend Facetten

IMG_2012


»Das Paradies liegt nicht auf Erden, aber Stückchen davon sind wohl vorhanden. «

– Jules Renard

Wenn Monsieur Renard in diesem Satz die Wahrheit spricht, dann habe ich eines dieser Stückchen vom Paradies gefunden. Denn paradisisch, das war das Erste, das mir durch den Kopf schoss, als ich diesen Teil von Mallorca bereist habe. Und während der Stunden, die ich hier verbrachte, hat sich das Wort immer wieder in meine Gedanken geschlichen, bis es sich zum Ende fest eingeprägt hatte. Weiterlesen

Cala Santanyí – Suche nach dem versteckten Schatz

IMG_1034b


» Farben haben etwas Lebendiges. Mit den Farben redet die Welt. In der einfachsten und besten Sprache. «

– Klaus Lutz

Aber auch die Sprache muss man erstmal lernen. Man muss sich darauf einlassen und man muss üben. Je öfter ich hier an verschiedene Orte fahre, desto mehr lerne ich. Lerne die Sprache der Welt zu schätzen, lerne sie zu verstehen. Eine Sprache lernt man am schnellsten in einem Land, wo man gezwungen ist die fremde Sprache zu sprechen. Die Sprache der Welt lernt man am besten, wenn man alleine losfährt und von nichts anderem abgelenkt wird. Man hat den Blick frei, um die vielen Farben, die kleinen und großen Wunder zu entdecken.  Weiterlesen

Cap de Formentor & der Traum von Freiheit

IMG_0594a


 » Freiheit ist wie das Meer: Die einzelnen Wogen vermögen nicht viel, aber die Kraft der Brandung ist unwiderstehlich. «

– Václav Havel

Viel Wahrheit in einem Satz.

Die Brandung ist tatsächlich unwiderstehlich. Tagsüber, wenn man sieht, wie die Wellen an den Felswänden zerschlagen und Wassertropfen meterhoch durch die Luft wirbeln, aber auch nachts, wenn alles schwarz ist und nur das stürmische Peitschen des Meeres zu hören ist. Es hat etwas Rhythmisches, Mitreißendes, das mich immer wieder fesselt. Weiterlesen

Die Westküste: Ein Hauch Unendlichkeit

IMG_0457a


»Ein Meer hört immer irgendwo auf,
aber da fängt es auch wieder an.«

– Anke Maggauer-Kirsche

Wenn ich „Westküste“ höre, muss ich irgendwie immer als erstes an die USA denken. An San Francisco, Los Angeles, San Diego… Also, man kann es sich wahrscheinlich denken, aber die Westküste von Mallorca hochzufahren, ist ein bisschen anders als in den USA. Da braucht man Tage, eher Wochen – hier ist man in ein paar Stunden vom südlichen Palma aus am nördlichsten Punkt der Insel, dem Cap de Formentor. Weiterlesen